Zuhause

Im Archiv: December


Frohe Weihnachten  

Frohe Weihnachten an alle wünscht das Coobico-Team, und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Während die Entwicklung von Coobico über die Feiertage weitergeht, wird es vermutlich keine neuen Blogeinträge bis zum neuen Jahr geben.


Metaplace schließt die Türen  

Traurige Nachricht für Metaplace-Angestellte und -Fans kurz vor Weihnachten: Metaplace wird zum 1. Januar geschlossen. Das Startup ermöglichte Nutzern den Aufbau personalisierter virtueller Welten, einer Idee, der offensichtlich nicht genug wirtschaftlicher Erfolg beschieden war, wie VentureBeat berichtet

“The company told its users today, ‘Unfortunately, over the last few months it has become apparent that Metaplace as a consumer user-generated content service is not gaining enough traction to be a viable product, requiring a strategic shift for our company’”

Raph Koster berichtet in seinem Blog, er werde in Zukunft noch mehr über die Schließung von Metaplace schreiben. Außerdem kündigt er eine Website an, die Metaplace-Anhängern ermöglichen soll, in Kontakt bleiben zu können. Viel Glück und Erfolg für Deine nächsten Schritte, Raph.

Die Art und Weise Internet-Startups mit Kapital ausgestattet und in den Markt eingeführt werden, läßt häufig nicht genug Zeit um einen wirtschaftlichen Erfolg zu erzielen—das trifft besonders auch “soziale” Startups, welche normalerweise eine bestimmte Wachstumszeit benötigen.


Freemium die Zukunft von Mikrotransaktionen in MMOs?  

Free-To-Play und Mikrotransaktionen sind zwei Trends, die in den letzten Jahren den Sprung von Asien nach Europa und die USA machten und auch von größeren Spieleetnwicklern wie Sony und EA aufgegriffen wurden. Ob die Akzeptanz von Mikrotransaktionen bei westlichen Spielern jedoch ein ähnlich hohes Niveau erreicht wie in Asien—hoch genug, um den Betrieb eines westlichen MMOs zu gewährleisten, muß sich noch herausstellen.

Bei Gamasutra wurde kürzlich ein Artikel mit dem Titel “What Gamers Think About Microtransactions” veröffentlicht, welcher die Umfrageergebnisse von Daniel Kromand zusammenfasst, welcher Hardcore-Spieler nach ihrer Meinung zu MT befragte. Vielen Befragten scheint das Kaufen von Premium-Gegenständen die Fairness des Spiels zu beeinträchtigen:

“Some games have premium items for sale, but the interviewed players were largely skeptical towards these transactions. The reason is that they threaten to tilt the perceived fairness of the game, because established players fear that newcomers can buy their way to success: ‘I don’t think they would like [expensive, powerful items] very much. Because then it means that you can be better than me, [just] because you have a bigger wallet.‘ (Peter)“

Die Umfrage zeigt—mit der nötigen kritischen Distanz bewertet—zumindest einige grundsätzliche Unterschiede in der Rezeption von Mikrotransaktionen auf, bzw. deutet auf eine niedrigere Akzeptanz von Mitspielern, die sich Premium-Items zukaufen.

In diesen Zusammenhang gehören auch die neuesten Änderungen in F2P-Titeln von SOE und EA: das EA-Tochterunternehmen DICE hat kürzlich die In-Game-Kosten von Gegenständen drastisch erhöht, während die realen Preise dieser Objekte gesenkt wurden, wie von Eurogamer berichtet:

“EA’s DICE has changed the item pricing structure for its free-to-player shooter Battlefield Heroes, reducing the real-money cost of items while making their cost to rent or buy with in-game currency dramatically more expensive…
One player, quoted by Ars Technica, calculated that they would have to play 50 matches a day just to afford to keep a powerful weapon using VP. In effect, the choice for players who want to be competitive is now between spending money or submitting to serious grind. Needless to say, it’s been a very unpopular move.“

SOE wird im Dezember-Update ihres populären Spiels “Free Realms” eine neue Beschränkung einführen, mit der zwar alle In-Game-Jobs kostenlos zugänglich werden, dafür aber nur bis zu einem Level von vier. Darüberhinaus stehen höhere Level nur Abokunden offen (und Mitspielern, die bereits jetzt höhere Joblevel erreicht haben). Dies erinnert an das sogenannte “Freemium”-Geschäftsmodell, welches Basis-Angebote eines Services kostenlos anbietet, während für die “volle” Nutzung eine Gebühr fällig wird. Dieses Modell unterscheidet sich nicht sonderlich vom 10-Tage Gratis-Test von World of Warcraft.